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Ich selbst konnte und durfte von Kindheit an nie ich selbst sein und musste schon sehr früh in meinem Leben lernen, anders zu sein, mich anzupassen, zu verstecken und "ums Überleben zu kämpfen" (nicht physisch, aber emotional). Das hat mich schon früh krank gemacht. Man nennt das Bindungstraumatisierung bzw. die Folgen davon Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (K-PTBS). Die Gründe: meine neurodivergente Konstitution plus die Familie, in die ich geboren wurde.
Dieser schwere Start ins Leben hat mich sehr viel "Leben" gekostet - bis zu meinem 48. Lebensjahr. Nach einem sehr langen und schweren Weg bin ich jetzt endlich Ich selbst und habe diesen Ort geschaffen, an dem ich gemeinsam mit anderen meine Geschichte erzählen und mit meiner Arbeit andere inspirieren möchte, nicht aufzugeben, sondern dranzubleiben, auch endlich sie selbst zu werden.
Hier bei endlichichselbst.com arbeiten verschiedene Menschen zusammen, die alle neurodivergent (ADHS, Autismus, Hochbegabung, etc.) sind und frühe Kindheitstraumatisierung erlebt haben. Wir alle wissen, was es bedeutet, anders zu sein und nicht sein zu dürfen wer und wie wir sind. Wir haben selbst erlebt, welche Auswirkungen das auf das gesamte spätere Leben haben kann. Und wir wollen durch unsere eigene Erfahrung anderen helfen, auch endlich sie selbst zu werden.

Birgit boekhoff
* Gründerin von endlichichselbst.com
* Ergotherapeutin
* Therapeutin für Selbstregulations- und Aufmerksamkeits-Störungen
* ADHS-Coach (www.adhs-trainerin.de)
* Coach für NI Neurosystemische Integration® | traumasensibles Coaching (Verena König)
* Autistin, hochsensibel und hochbegabt
Ich bin Birgit Boekhoff, Therapeutin und Coach, sowie neurodivergent (Autistin, hochsensibel, hochbegabt) und bindungstraumatisiert. Meine größten Stärken sind mein messerscharfer analytischer Verstand und meine ausgeprägte Intuition.
Bis zu meinem 48. Lebensjahr war ich eigentlich immer nur am Kämpfen und im Überlebensmodus. Ich war immer sehr zurückgezogen, fühlte mich nicht geliebt, nicht gewollt, nicht angenommen, fühlte mich einsam, ausgeschlossen und verzweifelt. Seit meiner Jugend litt ich an Depressionen, Sozialen Ängsten, entwickelte eine generalisierte Angststörung, Essstörungen, geriet in toxische Beziehungen, wurde körperlich chronisch krank, war schon mit ca. 14 Jahren das erste Mal lebensmüde und später mehrfach suizidal. Das schwierige daran war: ich wusste nicht, warum es mir so schlecht ging. Ich hätte es niemandem beschreiben können. Die passenden Worte dafür habe ich erst im Alter von 47 Jahren bekommen, sie hießen "emotionale Vernachlässigung" und "Bindungstraumatisierung".
Mich hat früher niemand verstanden, niemand hat mich gesehen, gehört, an die Hand genommen oder unterstützt. Ich musste alleine für mich kämpfen.
Und das habe ich getan. Irgendetwas in mir hat mich immer dazu gebracht, mir die nächste Hilfe zu suchen. Ich dachte immer "das kann es nicht gewesen sein für mich. Es muss möglich sein, dass es mir gut gehen kann". Und es hat sich gelohnt. Hier bin ich jetzt, endlich ich selbst. Bei mir angekommen, innerlich und äußerlich frei, glücklich und auf dem Weg, auch körperlich gesund zu werden.
Es ist möglich, von seelischen Verletzungen zu heilen und vom Überleben zum Leben zu gelangen.
In meiner Arbeit hier verbinde ich meine Kompetenz als Therapeutin und Coach mit meiner eigenen Lebenserfahrung und unterstütze Menschen auf Ihrem Weg, auch endlich sie selbst zu werden. Ich möchte hier einen Ort schaffen, an dem Menschen wie ich nicht mehr alleine sein und ihren Weg alleine gehen müssen.
Dies soll ein Ort der Zuflucht, der Ermutigung, der Aufklärung, der Annahme und der Hilfe sein. Ich freue mich, wenn auch du hier einen Ort der Annahme und Hilfe findest.

Nathalie doan
* Gründerin von waitforthestars.com
* Beraterin und Coach für Menschen mit ADHS
* in Fortbildung für traumasensibles Coaching (2026)
* ist neurodivergent (Autismus + ADHS)
Ich bin Nathalie Doan, Beraterin und Coach für Erwachsene mit ADHS und aktuell in Fortbildung für traumasensibles Coaching.
Ich unterstütze Birgit darin, Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend auf Entwicklungs- und Bindungsebene traumatische Erfahrungen gemacht haben, zu helfen, wieder den Weg zu sich zurückzufinden.
Meine Geschichte:
Mit 19 Jahren bekam ich die Diagnose "Depression" nach Jahren gefühlter Aussichts- Hoffnungs- und Hilflosigkeit. Mir war damals schon klar, dass meine Erfahrungen im Familienkontext einen großen Beitrag zu meinem Zustand geleistet hatten, jedoch dauerte es weitere 15 Jahre, bis ich es wagte, diese in die Trauma-Kategorie einzuordnen.
Mit 32 folgte das nächste Puzzlestück – meine ADHS-Diagnose. Zu diesem Zeitpunkt hatte ein Leben, geprägt von dem Versuch, mich ständig an eine Welt anzupassen, deren Erwartungen ich mit meiner Konstitution gar nicht erfüllen konnte, starke Spuren hinterlassen. Die Diagnose befreite mich in vielerlei Hinsicht und brachte mich einem authentischeren Leben näher. Dennoch schien immer noch etwas zu fehlen.
Mit 34 fing ich an, mich mit den Themen Entwicklungs- und Bindungstrauma zu beschäftigen und erkannte: das war ich! Dennoch regte sich innerer Widerstand: Trauma – das war doch etwas, unter dem Menschen litten, die wirklich schlimme Dinge erlebt hatten wie Krieg, Missbrauch oder schwere Unfälle. Wie vermessen wäre es, meine eigenen Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen nicht gut behandelt und vernachlässigt worden zu sein, auf die gleiche Ebene zu stellen? Mir war bis zu diesem Zeitpunkt nicht klar, dass es auch so etwas wie "Mikrotraumata" gab und die hatte ich zur Genüge erlebt.
Die Erfahrungen, die ich in meinen prägenden Jahren gemacht hatte, hatten meinen gesamten Organismus, meine Wahrnehmung und meine Regulationsfähigkeit tief erschüttert und nachhaltig geformt hatten. Mein System hatte permanent das Gefühl, um sein Überleben kämpfen zu müssen und Verletzungen auf Bindungsebene versetzten mich immer wieder in Todesangst. Aber einen Namen für das zu haben, was mit mir los war, war auch ein Befreiungsschlag. Es gab mir eine Richtung, in die ich laufen und dort meine Themen bearbeiten konnte. Seitdem bin ich auf dem Weg, meine Traumathemen aktiv zu integrieren und bin dabei schon weit gekommen. Die Auseinandersetzung damit hat mir viel Lebensqualität zurückgegeben.
Mit 36 kam dann noch das Puzzlestück Autismus-Spektrum-Störung (gepaart mit ADHS also nun AuDHS) oben drauf. Ein Thema, das ebenfalls eine Menge Auswirkungen auf meine Lebens- und Leidensgeschichte hatte und immer noch hat.
Da ich immer wieder erlebe, wie wenig die Themen Neurodivergenz und Entwicklungs- und Bindungstrauma in der Gesellschaft angekommen sind und immer noch viel Leid herrscht, weil viele Menschen keinen Namen für das haben, was mit ihnen los ist, möchte ich mein Wissen weitergeben. Ich möchte auf Augenhöhe und basierend auf fachlichem Wissen und gelebter Erfahrung andere traumasensibel auf ihrem Weg in Richtung Lebendigkeit begleiten. Gehen wir ein paar Schritte zusammen?

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